Eine unternehmerische Studienreise. Das ist nun die Formel, mit der sich am leichtesten erklären lässt, was wir hier „erfunden“ haben. Und ja, es gibt Parallelen mit dem, was „Studiosus“ & Co. anbieten: Wir sind in einer Gruppe unterwegs, viele der Teilnehmer kennen sich vorher noch nicht, wir sitzen immer wieder im Bus, man erfährt vieles, das ich auf den ersten Blick nicht erschließt – und das Ganze funktioniert auf der rationalen Ebene genauso wie auf der emotionalen, ästhetischen und kulinarischen. Aber es ist auch manches anders als bei „USA Südwesten in 17 Tagen“: Wir wollen bewusst nicht nur aufnehmen, sondern auch weiterführen, uns vernetzen – untereinander, und auch mit den Vortragenden. Und… es gibt keinen Busfahrer; darum kümmern wir uns selbst.
Immer in Bewegung. Frühzeitig ist das Bild im Kopf entstanden, dass sich hier „2 Minivans voll kluger und hungriger Köpfe“ rasant ein geographisches und intellektuelles Terrain erschließen. Tatsächlich wird in Hamburg dann genau dieses Bild Realität: Wie eine militärische Spezialeinheit springen wir aus den Schiebetüren, blicken an Bürogebäuden hoch, stürmen den Aufzug und zücken die Stifte.
Mutige Lektionen. Immer wieder taucht das Thema in den Tagen auf: Explizit und implizit, als Mut zum Neuanfang, als Mut zum Aufhören, als Mut zur Offenheit und als Lampenfieber. Unternehmer sind mutige Menschen. Wir sind alle mutig hier. Keiner wusste vorher ganz genau, worauf er sich da einlässt – die Teilnehmer nicht, und auch nicht die Referenten. Wer mutig ist, braucht immer auch ein bisschen Glück. Und ja, wir haben viel Glück gehabt bei Chefsache08. Das Ganze ist aufgegangen. Mehr davon!